• DSC 0870
  • DSC 2243
  • DSC 2383
  • DSC 1106
  • DSC 1113
  • DSC 2072

Gesellschaftsrecht

Das mittelständische Unternehmen wird ständig mit Fragen des Gesellschaftsrechtes konfrontiert sein.

Der Unternehmensanwalt wird das mittelständische Unternehmen bei Fragen beraten, in welcher Gesellschaftsstruktur es sich organisieren soll. Ist es sinnvoll eine Kapitalgesellschaft oder eine Personengesellschaft zu gründen? Welche vor- und Nachteile bieten die einzelnen Gesellschaftsformen wie GmbH, GmbH & Co.KG, AG, OHG, KG oder BGB-Gesellschaft. Für die sich im Zusammenhang mit diesem Tätigkeitsfeld stellenden steuerlichen Fragen arbeiten wir eng und bewährt mit Steuerberater- und Wirtschaftsprüferkanzleien zusammen. Ist die Entscheidung für eine Gesellschaftsform einmal gefallen, organisieren wir die Gründung von der Erstellung des Gesellschaftsvertrages bis zur Vereinbarung der notwendigen notariellen Protokollierungen. Auch diesbezüglich arbeiten wir seit Langem mit renommierten Notariaten im Rhein-Neckar-Raum zusammen.

Wir beraten und unterstützen Unternehmen ebenfalls, wenn diese von einer Gesellschaftsform in eine andere überwechseln wollen.

Gleiches gilt für den Fall, dass ein Unternehmen Tochtergesellschaften, oder selbständige und unselbständige Niederlassungen gründen möchte. Auch hier erstellen wir die Gesellschaftsverträge und organisieren die Gründung.

Ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen wird expandieren. Neben der Möglichkeit der Expansion durch unternehmensinternes Wachstum wird sich das Unternehmen möglicherweise für eine Expansion durch Unternehmenskäufe entscheiden. Im Rahmen solcher Anteilskäufe, Einkäufen von Betrieben oder kompletten Unternehmenskäufen schaffen wir die juristischen Rahmenbedingungen, erstellen die Vertragswerke und begleiten das Unternehmen in jeder Phase der Vertragsverhandlungen.

Nie gänzlich vermeiden lassen sich auch gesellschaftsinterne Auseinandersetzungen. An einem Unternehmen sind möglicherweise mehrere Gesellschafter beteiligt oder zwei Unternehmen halten Anteile wiederum an einer dritten Gesellschaft. In jeder dieser Konstellationen kann es vorkommen, dass verschiedene Gesellschafter unterschiedliche und oftmals eigennützige Zwecke verfolgen, die nicht dem Wohl des Unternehmens an sich dienen. Es wird dann zu Auseinandersetzungen bei Gesellschafterversammlungen kommen und die verschiedenen Gesellschafter werden verschiedene Tagesordnungspunkte zur Abstimmung stellen. Häufig kommt es dann vor, dass das Zustandekommen von Beschlüssen festgestellt wird, die in Wahrheit gar nicht wirksam zustande gekommen sind, weil entweder formelle Fehler vorliegen, zum Beispiel zur Gesellschafterversammlung nicht ordnungsgemäß geladen wurde oder die Beschlussfähigkeit der Gesellschafterversammlung gar nicht erreicht wurde oder materielle Fehler dergestalt vorliegen, dass eine Abstimmung über einen Beschluss nicht die notwendige Mehrheit erlangt hat oder der Beschluss an sich gegen die gesellschaftsrechtliche Treuepflicht verstößt. Der durch diese rechtswidrigen Beschlüsse benachteiligte Gesellschafter muss dann unverzüglich gegen diese Beschlüsse durch Anfechtung vorgehen. Wir unterstützen den von uns vertretenen Gesellschafter bei der Prüfung der Rechtmäßigkeit der Beschlüsse und im Rahmen der gerichtlichen Anfechtung derselben.

Am Ende einer solchen Auseinandersetzung steht oftmals das freiwillige oder unfreiwillige Ausscheiden eines Gesellschafters aus der Gesellschaft. Wir unterstützen hierbei die übrige Gesellschaft oder den betreffenden Gesellschafter bei den Fragestellungen der Abfindung, des Schadensersatzes und der Übernahme von Gesellschaftsanteilen.